Libration des Mondes Libration des Mondes
Kommentar: Obwohl der Mond gebunden um die Erde rotiert, zeigt er uns trotzdem nicht immer den gleichen Teil seiner Oberfläche. Der Mond bewegt sich nämlich nicht auf einer exakten Kreisbahn mit konstanter Winkelgeschwindigkeit, während seine Eigenrotation aber eine konstante Winkelgeschwindigkeit aufweist. Zudem ist die Mondbahn zur Äquatorebene der Erde geneigt, wodurch der Mond sich fast immer über oder unter der Äquatorebene befindet.

Diese scheinbare Taumelbewegung des Mondes wird als Libration bezeichnet. Bei den Bildern in dieser Kollage sind die Unterschiede sehr deutlich: Mare Crisium ist mal randnah, mal randfern. Zudem ändert sich scheinbar auch seine selenographische Breite.

Beide Aufnahmen der Kollage sind Mosaike die ich mit der Grasshopper 3 am TEC 160ED Apo unter Verwendung eines Rotfilters gewonnen habe.