Kommentar :
M42 (NGC 1976) ist der berühmte Orionnebel, eine riesige Gas- und Staubwolke mit einem Durchmesser von 15 LJ in 1300 LJ Entfernung, in der gegenwärtig ein Sternhaufen geboren wird. Das meiste Licht, das wir von dem Nebel empfangen ist Fluoreszenzlicht. Ursache ist die intesive UV-Strahlung, die von den jungen, frisch geborenen, heißen Sternen emittiert wird.
Das Bild ist ein H-Alpha-RGB-Komposit, wobei die H-Alpha-Daten zu geringem Anteil als Luminanz eingeflossen sind.
Es wurden ausschließlich nur kurze Belichtungen gemacht: 140s pro H-Alpha-Aufnahme (16x) und 120s für die Farbkanäle (je 6x), damit die hellen Bereiche nicht ausbrennen.
Da es eine helle Mondnacht war, machte es keinen Sinn bereits länger belichtete Aufnahmen für die Schwachen Außenbereiche zu machen.
Das wird in einer der nächsten klaren Nächte nachgeholt.
Foto-Hinweise: weitere Objekte im Sternbild Orion
Sternhaufen NGC 1662. Er ist ein lockerer Haufen aus mehreren Dutzend Sternen ca. der 9 Größe.
Der selten beachtete Sternhaufen Collinder 69 (λ Orionis Cluster).
Der Reflexionsnebel M 78 ist der hellste Reflexions-nebel am Himmel und gehört zum Nebelkomplex des Orionnebels.
Weitere Bilder aus derselben Nacht
"Die 37": Sternhaufen NGC 2169 im Orion
Der Winterhimmel mit Sternbild Orion und Sirius im Mondschein.
Das Bild ist ein H-Alpha-RGB-Komposit, wobei die H-Alpha-Daten zu geringem Anteil als Luminanz eingeflossen sind. Es wurden ausschließlich nur kurze Belichtungen gemacht: 140s pro H-Alpha-Aufnahme (16x) und 120s für die Farbkanäle (je 6x), damit die hellen Bereiche nicht ausbrennen. Da es eine helle Mondnacht war, machte es keinen Sinn bereits länger belichtete Aufnahmen für die Schwachen Außenbereiche zu machen. Das wird in einer der nächsten klaren Nächte nachgeholt.
Foto-Hinweise: weitere Objekte im Sternbild Orion
Weitere Bilder aus derselben Nacht
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