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  • Equipment - Optiken - Das Celestron C11



  • Allgemeines
  • Seit März 2005 besitze ich nun ein Celestron C11 in der Kohlefasertubus-Ausführung und mit XLT Starbright Coating.

    Ziel war es - dank der größeren Öffnung - noch mehr Detailauflösung bei der Mond- und Planetenfotografie zu erreichen, als mit meinem ehemaligen Takahashi TSC-225. Das Takahashi hat eine fantastische Optik, daher würde es das C11 schwer haben. Jedoch hatte ich Glück, die Beugungsringe sind fast wie im Lehrbuch!


  • Aus der Praxis
  • Weiterhin bin ich durch Erfahrungen aus der Praxis mit dem Gerät völlig zufrieden und erziele tatsächlich eine geringfügig bessere Auflösung. Vor allem bei der Mondfotografie wurde das schnell deutlich - es waren auf Anhieb mehr Feinheiten auf den Bildern.
    Etwa für drei Wochen hatte ich beide Geräte parallel und konnte so direkt auch visuell vergleichen.

    Miniaturansicht Das C11 weist ein nicht allzu starkes Spiegelshifting auf. Bei meinem C8 und ebenso bei dem TSC-225 ist es stärker ausgeprägt. Um möglichst feinfühlig fokussieren zu können, habe ich das C11 noch mit einem Crayford-Auszug (Siehe Bild rechts) versehen. Es ist der Auszug für SC-Teleskope von Baader, der sehr exakt läuft und dazu auch noch rotierbar ist, was sich oft als sehr praktisch erweist.

    Miniaturansicht Sehr schön ist die neue Unterbringung der Kollimationsschrauben am Fangspiegel. Bei meinem alten C8 muss man immer einen Deckel mit einem Schraubenzieher heraus hebeln. Bei dem neuen C11 dreht man die Abdeckung und schon ist man an den Schrauben. Es sind auch keine fummeligen Inbusschrauben mehr, sondern Kreuzschlitzschrauben. Die Handhabung im Dunkeln ist dadurch wesentlich einfacher.

    Bei der Kollimation empfielt es sich hier allerdings mit einer Webcam zu arbeiten. Das C8 ist noch kurz genug, sodass man während dem Schrauben durch das Okular schauen kann. Das C11 ist dafür etwas zu lang. Daher ist es eine Erleichterung das Livebild eines ausreichend hellen Sterns bei hoher Vergrößerung auf einen Monitor zu legen um dann bequem mit Steuerung und Schraubenzieher in den Händen zu kollimieren.


  • Fotografische Ergebnisse
  • Update vom 22.10.2006: Inzwischen ist einige Zeit vergangen und auf der gesamten Webseite haben sich viele fotografische Ergebnisse angesammelt, die teilweise auch das Auflösungsvermögen des Gerätes zeigen. Vor allem sind hier die Mondfotos von Mitte Oktober 2006 zu nennen, die bei zwar miserabler Durchsicht, aber bei sehr gutem Seeing entstanden sind. Darüber hinaus sind auch recht hoch aufgelöste Planetenaufnahmen entstanden, vor allem von Merkur und Mars.

    Auch bei der Sonnenfotografie (Weißlicht) ist ein Bild mit relativ hoher Auflösung entstanden, wobei hier das Tubusseeing oft Probleme macht. Das ist nur durch Sorgfalt bei der Beobachtung in den Griff zu bekommen. Die Sonne sollte nie seitlich auf den Tubus scheinen, sondern nur frontal auf die Filterfolie. Es ist auch sinnvoll die Beobachtung alle 15 Minuten zu unterbrechen und das C11 beispielsweise mit einem Sonnenschirm für eine weile abzudecken.


  • Beispielbilder

  • Miniaturansicht Miniaturansicht Miniaturansicht

    Miniaturansicht Miniaturansicht Miniaturansicht

    Miniaturansicht Miniaturansicht Miniaturansicht

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  • Datenblatt

  • Technische Spezifikationen
    Wert
    Optisches Design: Schmidt-Cassegrain
    Öffnung:279 mm / 11 Zoll
    Brennweite:2800 mm
    Resultierendes Öffnungsverhältnis:f/10
    Vergütung:StarBright XLT
    Auflösungsvermögen (Dawes):0,42"
    Auflösungsvermögen (Rayleigh):0,50"
    Obstruktion:34%
    Grenzgröße:14,7
    Lichtsammelvermögen:1593x
    Tubusgewicht:13 kg

    Okular

    Vergrößerung / Gesichtsfeld / Austrittspupille
    41mm Panoptic68,3x / 1,00 / 4,08 mm
    30mm Takahashi LE93,3x / 0,56° / 2,99 mm
    20mm Nagler140,0x / 0,59° / 1,99 mm
    12mm Nagler233,3x / 0,35° / 1,20 mm
    7.5mm Takahashi LE373,3x / 0,14° / 0,75 mm