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Meine Geräte und deren Einsatzgebiete Zurzeit benutze ich zur Planetenfotografie und zur Deep Sky-Beobachtung ein 14" Schmidt-Cassegrain Teleskop von Celestron, das mir dank der großen Öffnung ein hohes Auflösungsvermögen bei den Planeten und am Mond bietet. Gleichzeitig ist es mit seiner großen Lichtsammelfläche ideal zum beobachten schwacher Deep Sky-Objekten geeignet. Weiterhin benutze ich kleine Refraktoren (Pentax 75, Pentax 105, Orion 80ED, TMB 80/480) für Beobachtungen mit großen Gesichtsfeldern und zur Fotografie bei geringer Brennweite. Die Geräte kommen teilweise auch bei der Sonnenbeobachtung zum Einsatz, zum Beispiel in Kombination mit einem Herschelkeil oder Kalzium-Filter. Bei der Weißlichtbeobachtung der Sonne hat sich ein Herschelkeil am Refraktor als die kontrast- reichste Lösung herausgestellt und ist vor allem visuell die reizvollste. Ansonsten habe ich gute Erfahrungen mit der AstroSolar-Folie gemacht. Für die SCTs habe ich mehrere Folienfilter für die volle Öffnung, mit dem man - gutes Seeing vorausgesetzt - äußerst detailliert Sonnenflecken fotografieren kann. Für die Sonnen-Beobachtung im H-Alpha-Bereich kommen zwei Systeme zum Einsatz: das Coronado PST setze ich mobil ein und um eine Übersicht der gesamten Sonne zu bekommen. Seit der Anschaffung eines größeren Systems nutze ich es nicht mehr fotografisch, nur noch visuell. Das Hauptinstrument war hier seitdem ein 127/1200-FH-Refraktor, der mit einem 0.65A SolarSpectrum-System ausgestattet war. Inzwischen ist der TS-Refraktor aber verkauft und wurde durch einen TMB 152/1200-FH-Refraktor ersetzt. Der SolarSpectrum-Filter wird am Okularauszug montiert und der auf etwa 152mm abgeblendeten 160mm C-ERF von Baader wird vor das Objektiv gesetzt. Mit einem 4-fach telezentrischen System betreibe ich die Kombination bei 152/4800mm, also ~f/31,6. Das System kann auch durch abblenden mit einer 80mm-Blende bei 2400mm Brennweite betrieben werden. Neu in meinem Sonnen-Equipment ist ein Kalzium-Teleskop von Coronado, das CaK-PST. Nachdem ich zwei "Gurken" in Folge zurückschicken musste, habe ich mit meinem aktuellen PST sehr gute Erfahrungen gemacht. Allerdings ist dieses Gerät visuell sehr uninteressant, wegen des sehr dunklen Bildes. Kameras sehen da aber deutlich mehr! Nach einem Jahr Normalbetrieb habe ich das Etalon-Filter aus dem PST ausgebaut, um es flexibel auch an anderen Refraktoren einzusetzen. Die Resultate sind natürlich in der Sonnen-Galerie zu finden.
Meine Beobachtungsorte Meine Beobachtungen und Foto-Sessions führe ich im wesentlichen an vier veschiedenen Beobacht-ungsorten durch. Während die meisten Planeten- Mond- und Sonnenfotos direkt von meinem Balkon in Offenbach aus
entstehen, fahre ich für Deep Sky-Beobachtungen in den Taunus, entweder auf den
Sand-placken
, einen Wanderparkplatz nahe dem großen Feldberg oder noch weiter in den Hintertaunus.
In Offenbach befinde ich mich fast am Südrand der Stadt und der Balkon ist auch nach Süden gerichtet. Das Seeing ist hier oftmals sehr brauchbar.Der Sandplacken ist für viele Beobachter aus dem Rhein-Main-Gebiet ein "Kultplatz", spontan kann man hier in fast jeder klaren Nacht andere Sternfreunde treffen. Über eine Yahoo!-Mailingliste werden auch manche Aktionen geplant.
Deep Sky Fotografie mache ich selten, wenn ich in den französischen Alpen bin, oder in der Taunus-Sternwarte vom physikalischen Verein. Dort können Beobachtungen mit einem 600/6000mm Cassegrain von Keller durchgeführt werden.
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Balkon