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Das Aufeinandertreffen von interplanetarem Material und der Atmosphäre sorgt für beeindruckende Leucht- erscheinungen in den oberen Atmosphärenschichten. Dazu gehören die allseits bekannten Sternschnuppen sowie die leider in Deutschland leider sehr seltenen Polarlichter.
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Nachtleuchtende Wolken sind hauptsächlich im Sommer
zwischen den Breitengraden 50° und 60° zu beobachten. Sie
treten hauptsächlich unterhalb der Mesopause auf. Es handelt
sich um Wolken in einer Höhe von fast 90km, also fast zehn
mal so Hoch wie "normale" wetterbestimmende Wolken. Im
englischen heißen sie "noctilucent clouds" (NLC).
Die NLC's können nur in der tiefen Dämmerung gesehen werden, wenn die Sonne noch weit unter dem Horizont steht und nur die Wolken selbst beleuchtet werden. Ansonsten sind sie zu dünn, um gesehen zu werden. mehr
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Das Polarlicht ist eine Lichterscheinung innerhalb der Erd-
atmosphäre. Wie der Name Polarlicht bereits andeutet, ist
diese Erscheinung normalerweise auf die polaren Regionen
der Erde beschränkt. Das heißt, es ist fast ausschließlich
nördlich des nördlichen bzw. südlich des südlichen Polar-
kreises zu sehen.
Die Aurora entsteht in 70 - 800km Höhe durch Anregung von Sauerstoffatomen und Stickstoffmolekülen. Als anregende Teilchen fungieren vornehmlich Elektronen die durch den Sonnenwind zur Erde gelangen. Außerdem tragen auch Protonen des Sonnenwindes zu einem Teil der Anregung bei. mehr
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Haloerscheinungen sind Lichtbögen und Lichtflecken am
Himmel, die durch Brechung und Spiegelung des Lichts an
Eiskristallen hervorgerufen werden. Eiskristalle, die zur
Halobildung Anlaß geben, finden sich vor allem in hohen
Wolken der Gattung Cirrus und Cirrostratus.
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Verschieden dichte Luftschichten weisen unterschiedliche
Brechungsindizes auf. Liegen sie übereinander, kommt es
zur Brechung oder Totalreflexion des Lichts. Die Reflexion
ist die Ursache für die Fata Morgana. Durch Brechung ent-
steht zum Beispiel der Grüne Blitz.
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Wolken können besonders kleine Wassertröpfchen enthalten,
an denen es zu Beugungserscheinungen des Lichts kommen
kann. Dabei werden verschiedene Wellenlängen unterscheid-
lich stark gebeugt. Man beobachtet als Resultat Lichtkränze in
schillernden Farben.
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Das wohl populärste Beispiel einer Atmosphärischen Leu-
chterscheinung ist der Regenbogen - wohl am bekannte-
sten wegen der Auffälligkeit. Der Regenbogen entsteht
durch Brechung des Sonnenlichts in den Regentropfen.
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In dieser Katergorie finden alle übrigen Erscheinungen des "nahen Himmels" Platz, die durch die obigen Bereiche noch nicht abgedeckt sind.
Dazu gehören zum Beispiel Aufnahmen des Erdschattens, von Blitzen oder von Lichtstreueffekten.
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