

Amateurastronomen haben heute vielfältige Möglich-
keiten unser Zentralgestirn mit unterschiedlichen
Filtertechniken zu beobachten. Die Sonne ist ein hoch
aktives Objekt, dessen 'Oberfläche' sich schnell verändert.
Damit gibt sich die Möglichkeit, die Dynamik von Sternen -
hochenergetische Vorgänge in der Sternatmosphäre - in
verschiedenen Wellenlängenbereichen zu beobachten.
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Bei der Weißlichtfotografie werden alle Wellenlängen (unge-
fähr) gleichermaßen gedämpft. Damit lassen sich Sonnen-
flecken und Granulation, sowie Fackelgebiete hervorragend
beobachten und fotografieren.
Hier befinden sich sowohl Aufnahmen der gesamten Sonnen- scheibe, als auch von einzelnen Details. Allerdings sind nicht alles 'reine' Weißlichtaufnahmen, denn oft setze ich entweder einen IR-Passfilter ein, fotografiere also im Infrarot [λ > 665 nm] oder mit einem Solar Continuum Filter im grünen Bereich. So erzielt man in der Regel eine höhere Schärfe und einen besseren Kontrast. mehr
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Auf dieser Seite sind alle meine Fotos (Weißlicht, CaK & Hα) von aktiven Regionen
(AR) auf der Sonne nach ihrer NOAA-Nummer geordnet. Die
Aufnahmen einer AR sind wiederum nach dem Aufnahmeda-
tum geordnet. Somit soll es einfacher sein, Aufnahmen einer
speziellen Region zu finden.
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Bei der Hα-Beobachtung beschränkt man sich auf einen
Wellenlängenbereich. Die intensivste Spektrallinie im sicht-
baren Bereich des solaren Absorptionspektrums ist die des
neutralen Wasserstoffs, Hα-Linie genannt. Ihre Wellenlän-
ge ist 656,3 Nanometer. Die bei dieser Wellenlänge von
der Sonne emittierte Energie kommt aus der Chromos-
phäre.
Ein Hα-Filter zeigt energiereiche Vorgänge in der Chromos- phäre. Dazu gehören Flecken, Fackeln, Flares, Filamente, Granulen, Spiculen und Protuberanzen. Wegen der großen Vielfalt ist dies ein sehr interessanter Bereich. mehr
Weitere Infos zur Hα-Beobachtung der Sonne gibt es in der Datenbank unter "Hα-Beob-
achtung der Sonne ". Darüber hinaus gibt es dort auch einen Artikel zur "Sonnenfotografie
in Hα mit dem Personal Solar Telescope (PST) ".
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Protuberanzen sind großräumige Materieströme, die von der Chromosphäre in die Korona reichen.
Sie erscheinen immer zwischen Bereichen unterschiedlicher magnetischer Polarität.
Auch ihre Häufigkeit unterliegt dem 11-jährigen Zyklus, wobei sie nicht immer mit Sonnenflecken assoziiert sind.
Besonders gut lassen sich diese Ausbrüche am Sonnen-rand beobachten, wenn der schwarze Hintergrund für maximalen Kontrast sorgt. Beobachtet man sie vor der Sonnenoberfläche, dann sieht man sie als dunkle faserartige "Filamente". mehr
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Ein Kalzium-Filter zeigt die beiden Spektrallinien bei 393 nm
und 396 nm. Demnach erhält man ein tiefblaues Bild. Im Licht
der Kalziumlinien H & K wird ein Bereich der Sonnenatmos-
phäre sichtbar, der zwischen der Photosphäre liegt - welche
man im Weißlicht beobachten kann und der im H-alpha Licht
sichtbaren Chromosphäre.
Es zeigen sich Fackeln über die gesamte Sonnenoberfläche verstreut, wobei die Konzentration der Fackeln an den Rän- dern der Supergranulen höher ist. Um Flecken(gruppen) er- kennt man helle Zonen und ein noch stärker verdichtetes Fackelnetzwerk. mehr
Weitere Infos zur Kalzium-Beobachtung der Sonne gibt es in der Datenbank unter "Sonnenbeobachtung im Licht der Kalzium-Linien ".
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Als "Sonnenfinsternis" wird sie vom irdischen Betrachter wahrgenommen. Trifft der Schattenraum des Mondes auf die Erdoberfläche, so entsteht eine Sonnenfinsternis.
Das Schattenbild des Mondes auf der Erde ist kleiner als das Bundesland Brandenburg.
Sonnenfinsternisse gehören zu den beeindruckendsten Naturschauspielen, insbesondere totale Finsternisse - sie sind auch für die Astronomen am interessantesten. Denn hierbei wird die Korona sichtbar, die sonst vom hellen Licht der Sonne überstrahlt wird. Wer solche Ereignisse regel- mäßig beobachten will, muss jedoch um die Welt reisen, denn die Zone in der sie Totalität zu sehen ist, ist - wie bereits erwähnt - sehr klein. In dieser Galerie gibt es Aufnahmen von den totalen Sonnenfinsternissen 1999 & 2006, sowie von der partiellen Finsternis 1996 und der Ringförmigen Finsternis 2005. mehr
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