

Merkur ist der sonnennächste Planet unseres Sonnen-systems. Aufgrund seiner Größe und chemischen Zusam-mensetzung zählt er zu den erdähnlichen (terrestrischen) Planeten. Wegen seiner Sonnennähe ist er nicht ganz einfach zu beobachten.
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Die erste interessante Beobachtungmöglichkeit 2009 war die östliche Elongation im April, bei der Merkur am 26.4. einen maximalen Sonnenabstand von 20,4 Grad erreichte.
Meine Beobachtungen erfolgten bereits rund 10 Tage vorher, bei einem Sonnenabstand von nur ca. 15°.
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Die östliche Elongation im Januar und die westliche Elongation im März gingen leider unbeobachtet vonstatten. Umso besser war das Wetter bei der Abendsichtbarkeit im Mai.
Neben zwei schönen Konstellationen in der Abenddämmerung gab es am Taghimmel auch brauchbares Seeing und damit neue Detail-Aufnahmen mit dem C14. |
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Die ersten beiden Sichtbarkeiten 2007 im Februar und März fielen leider dem schlechten Wetter zum Opfer. Gerade die Morgensichtbarkeit im März wäre mit rund 28° Elongation optimal gewesen.
Erste Beobachtungen gelangen leider erst bei der dritten (östl.) Elongation Ende Mai / Anfang Juni. Einige Aufnahmen entstanden, die wieder einige grobe Strukturen zeigen. Vergleiche mit anderen Amateur-Aufnahmen bestätigten ihre Echtheit. Weitere Beobachtungen folgten dann im August. |
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Akuelle Bilder der Sichtbarkeiten 2006. Die erste günstige
Sichtbarkeit bietet die östliche Elongation Ende Februar. Bis-
her war das Wetter nicht gut und es gibt nur zwei stimmungs-
volle Übersichtsaufnahmen davon.
Etwas besser sah es im Juni aus - immerhin eine Detailauf- nahme gelang mit dem C11 am Taghimmel. Bei Vergleichen mit Aufnahmen von 2005 stößt man auf ungefähr die gleichen Strukturen! |
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Während des Jahres 2005 haben sich recht gute Beding-
ungen zu den Elongationen ergeben, sodass es zum ersten
Mal auch schwache Oberflächendetails, bzw. Albedostruk-
turen zu erkennen gibt.
Das wiederkehren der Strukturen auf Aufnahmen von ver- schiedenen Tagen und auch von anderen Fotografen be- stätigen ihre Echtheit. Aufnahmen, die an mehreren aufeinander folgenden Tagen ent- standen sind, erlaubten eine Animation, die die langsame Rotation des Planeten zeigt. |
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2004 sind mir nur während der Östliche Elongation im März drei Beobachtungen und Fotos gelungen. Einmal habe ich den kleinen Planeten am Taghimmel aufgesucht, um besseres Seeing zu erwischen.
Das hat auch einigermaßen gut geklappt, wenngleich das Seeing nicht so richtig gut war. Auch der IR-Passfilter brachte noch keine Oberflächendetails zum Vorschein, da müssen noch ein paar weitere Ver- suche unter besseren Bedingungen folgen. |
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Ein Merkur-Transit ist ein sehr seltenes Ereignis, welches im Schnitt nur alle 15-20 Jahre von Europa aus beobachtbar ist. Und dieses Mal sogar in voller Länge !
Sogar das Wetter hat gut mitgespielt, nur gelegentlich gab es kleinere Wolken!
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Wegen einer längeren Phase guten Wetters, konnte ich die Östliche Elongation im April fast vollständig verfolgen; lei-
der jedoch nur bei schlechtem Seeing. Weitere Ereignisse im Jahr 2003, abgesehen vom Merkurtransit im Mai konnte ich nicht beobachten.
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Alte Aufnahmen von 1997, die ich mit meinem Celestron C8, einem 8 Zoll Schmidt-Cassegrain, auf Film gemacht habe. Immerhin ist die Phase grob erkennbar...
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Fotografie
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Mariner 10










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