| Mondfotos - Krater-Archiv |
| Selenographische Koordinaten | [ 51,6N ; 9,3W ] |
| Durchmesser | 101 km |
| Tiefe | 2530 m |
| Karte im Mondatlas von A. Rükl | 3 "Plato" |
| Optimale Beobachtungszeit | 1 Tag nach erstem / letztem Viertel |
Der Krater Plato erhielt seine Bezeichnung 1651 von Riccioli. Er dominiert das Bild des nördlichen Randes von Mare Imbrium und unterbricht
die Bergketten der Mondalpen. Die 101 km durchmessende Wallebene zeigt einen mit Lava überfluteten Boden ohne Zentralberg, der vermutlich komplett von der Lava bedeckt wird.
Durch Bestimmung der Häufigkeit von Kleinkratern in der Lavaebene ist man zu dem Schluss gekommen, dass die Lava in Mare Imbrium etwas älter als die in Plato ist.
Die kleineren Krater im Lavaboden zeugen von nach der Flutung erfolgten Einschlägen. Dazu gehören die 1,7 bis 2,2 km großen K4-Krater, die bei gutem Seeing und optimalem Beleuchtungswinkel mit einem Amateurteleskop mittlerer Größe beobachtet werden können.
Die höchsten Gipfel des Katerwalles ragen bis zu 2000 m über den Boden empor. Der westliche Teil des Ringwalls ist abgerutscht, man erkennt leicht einen dreieckigen Block - Plato Zeta genannt - der durch einen Canyon vom Rest des Walls getrennt wird.
Nördlich von Plato liegt das horizontal elongierte Mare Frigoris (Meer der Kälte), das mit bloßem Auge gerade noch zu erkennen ist.
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Bildarchiv
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: Mal wieder ein Plato-Bild? Ja, irgendwie kommt man nie drum herum. Gerade wenn der Terminator so nah ist und sein Wall diese spektakulären, spitzen Schatten wirft. Der Krater Plato erhielt seine Bezeichnung 1651 von Riccioli. Er dominiert das Bild des nördlichen Randes von Mare...
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Der Krater Plato erhielt seine Bezeichnung 1651 von Riccioli. Er dominiert das Bild des Nordrandes von Mare Imbrium und unterbricht die Bergketten der Mondalpen. Die 101 km große Wallebene zeigt einen mit Lava überfluteten Boden ohne Zentralberg, der nämlich von der Lava bedeckt wird.
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Luftbilder / Aerial views
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: Plato ist einer der bekanntesten und belieb-testen Krater und ist ein auffälliges dunkles Oval im Norden des Mondes. Dieses simulierte Luftbild zeigt den Krater wie er aussehen würde, befände er sich in der Mondmitte, oder der Boebachter in einem Orbit über dem Krater.
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Interessante und weiterführende Links
Plato a study about albedo variation - Geologic Lunar Research group- GLR
Plato's Hook part I - GLR Group
Plato's Hook part II - GLR Group
Plato's Hook part III - GLR Group
A feature of a hook-like shadow observered by Wilkins and Moore on Plato's floor - GLR Group
Plato auf Wikipedia.de
Karte des LPI (Lunar and Planetary Institute): LAC-12 "Plato"
Geologische Karte des LPI (Lunar and Planetary Institute): I-701 "Plato"
Bilder von Newcomb in der LPOD Galerie
Aufnahmen des Lunar Orbiter
(LAC zone 12D3) USGS Digital Atlas PDF
Lunar Top 100: L83 - "Crater pits at limits of detection."
LPOD Articles: "Charcoal Excursion", 27.06.2009
LPOD Articles: "Classic View", 06.06.2009
LPOD Articles: "Ancient Nothing?", 16.05.2009
LPOD Articles: "Peach-POD", 11.04.2009
LPOD Articles: "Confirmed!", 10.09.2008
LPOD Articles: "Fractured, But Unmoved?", 09.09.2008
LPOD Articles: "A Classic View", 12.08.2008
LPOD Articles: "An Image of Suprises", 30.11.2006
LPOD Articles: "Impossibly High Standard", 31.10.2006
LPOD Articles: "A Hot Day on Plato", 13.06.2006
LPOD Articles: "Plato in My Dreams", 17.01.2006
LPOD Articles: "Half a Crater Shadowed", 21.04.2005
LPOD Articles: "Peaks of Plato", 15.03.2004
LPOD Articles: "Platonic Nirvana", 24.01.2004
LPOD Articles: "Lacus Niger Major", 07.01.2007
LPOD Articles: "Good night Moon", 15.10.2007
LPOD Articles: "Panoramic Sweep of Delicate Details", 12.05.2008
"Plato changes?" - Diese Webseite von Chuck Wood behandelt mögliche Veränderungen in Plato seit Beginn der Aufzeichnungen.
Moon wiki: "Plato Craterlets". alle Kleinkrater in Plato bis 900 Meter Durchmesser. Ideal zum testen des Auflösungsvermögens eine Teleskop/Kamera-Kombination.
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Literatur
Wood, C.A. 200?. The Mysteries of Plato. S&T Online Article.
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