

Der Mars ist, von der Sonne aus gesehen, der vierte Planet in unserem Sonnensystem. Er zählt zu den erdähnlichen (terrestrischen) Planeten. Aufgrund seiner (blut)roten Farbe wurde er nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt und wird oft auch als der Rote Planet bezeichnet.
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Bei der Opposition am 29. Januar 2009 stand Mars über 60° hoch am Himmel, womit die Chancen auf gute Bedingungen recht gut sein sollten. Jedoch fällt gleichzeitig der mittlere scheinbare Durchmesser auf ein Minimum von nur 14".
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2007 stand Mars während der Opposition hoch in den Wintersternbildern, was den Beobachtern nördlicher Breiten bessere Bedingungen versprach. Gleichzeitig kam Mars allerdings der Erde nicht mehr so nah wie bei den beiden vorangegeangenen Oppositionen .
Der scheinbar Durchmesser erreichte dieses Mal etwa 15,8 Bogensekunden. Dieser Trend wird sich bis zur Opposition im Jahr 2012 fortsetzen, erst danach wird der scheinbare Durchmesser wieder wachsen. 2018 werden schließlich wieder über 24 Bogensekunden erreicht. |
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Die Mars-Saison 2005 ist für Beobachter deutlich vorteil-
hafter als die "Jahrtausend-Opposition" 2003. Durch die
wesentlich größere Höhe über dem Horizont sind die at-
mosphärischen Einflüsse wesentlich weniger störend.
Einzig das unbeständige Wetter im Herbst hat die Beob- achtung etwas schwieriger gestaltet. Dadurch ist die Zahl der Aufnahmen geringer als 2003, jedoch ist die Qualität deutlich besser. Nicht nur wegen der größeren Öffnung von 11" (Celestron 11) gegenüber den 6" des Intes MK-67. |
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Ich versuche hier die von mir während der Opposition
2005 fotografisch dokumentierten Veränderungen und
Wetter-Erscheinungen zusammenzufassen. Während die-
ser Zeit schmolz die südliche Polkappe stark ab. Das frei-
gesetzte Material sorgte für einige Wolkenerscheinungen!
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Insgesamt 44 Fotos dokumentieren die "Jahrtausend-Oppo-
sition", die leider für Beobachter auf hohen Breiten mit einer
Hürde versehen war. Mars stand sehr tief am Südhorizont und
war daher oft von schlechtem Seeing betroffen.
Es war dennoch möglich viele Oberflächendetails auszuma- chen: die großen dunklen Gebieten wie Syrtis Major, das große Hellas-Becken, die südliche Polkappe und deren Veränderung (Abschmelzen), der größte Schildvulkan des Sonnensystems Olympus Mons, Sandstürmen und Eiswolken im Norden des Planeten! |
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Hier nun eine erste komplette Variante. Das farbliche angleichen der verschiedenen Aufnahmen war nicht ganz leicht... Das Erstellend er Zylinderprojektionen geschah mit der Software IRIS 5.10 von Christian Buil. Das Zusammensetzt der einzelnen Segment wiederum mit dem Picture Publisher 10.
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Eine erste Versionder Karte für 2005 - diesmal in Farbe.Einige Stellen fehlen noch, wenn das Wetter mit Oktober jedoch mitspielt, dürfte das bald anders aussehen. Am Ende der Mars-Saison gibt es dann noch eine beschriftete Version. |
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Eine größere und weitgehend beschriftete Version der unteren Karte. Hiermit sollte es möglich sein, die wichtigsten Details auf einer Mars-Aufnahme zu identifizieren.
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Dies ist meine erste Fotokarte des Planeten Mars. Sie entstand aus einigen Aufnahmen der Opposition 2003. Genauer gesagt aus den Rotkanälen der Bilder. Es ist eine Zylinderprojektion, die Aufnahmen wurden mit der Software "Iris" entsprechend gedehnt.
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